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Tourist-Information Berlin-Spandau

Ortsteil Falkenhagener Feld

Der Ortsteil war ursprünglich ein durch Schrebergärten und Landwirtschaft genutztes Areal, schließt sich westlich an die Spandauer Altstadt an. Bedingt durch Wohnungsmangel im damaligen West-Berlin wurde 1965 begonnen, hier eine Großraumsiedlung zu errichten. Die letzten Bauten wurden erst in den 90er Jahren fertig gestellt.
Die Falkenseer Chaussee bildet die Hauptachse der Siedlung. Einst ein kleiner Sandweg, später eine normalbreite Straße, wurde sie Anfang der 60er-Jahre zu einer sechsspurigen Hauptstraße ausgebaut und bildet heute eine der wichtigsten Verbindungen nach Falkensee. Als historische Einfahrt zum Falkenhagener Feld können die schon in den Jahren 1923 bis 1927 von Richard Ermisch erbauten Häuser entlang der Zeppelinstraße mit ihren vier Türmen an der Kreuzung Falkenseer Chaussee gelten. Architektonisch interessant ist auch die katholische St.-Markus-Kirche, die 1977 von Hermann Jünemann und Hans Schädel mit aluminiumverkleideter gerippter Kegelkuppel erbaut wurde.
Die südliche Grenze des Falkenhagener Feldes, angrenzend an den Ortsteil Staaken, bildet der Spektegrünzug, ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der Siedlung, dass auch dem touristischen Gast zu erholsamen Mußestunden mitten in der Großstadt verhelfen kann. Nördlich schließt sich das Wasserwerk Spandau und der in vielen Bereichen parkähnliche Friedhof In den Kisseln an. Im Nordwesten des Falkenhagener Feldes befindet sich das Evangelische Waldkrankenhaus. Ursprünglich in Nazideutschland für Zwangsarbeiter als Lager errichtet, wurde es ab 1945 zu einem Krankenhausbetrieb umgewandelt und 1947 als Evangelisches Waldkrankenhaus gegründet. In vielen Bereichen gehört es zu den besten medizinischen Einrichtungen der Hauptstadt.