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Tourist-Information Berlin-Spandau

Kolk

In Auswertung archäologischer Funde gilt der Kolk, der nördlich der Straße am Juliusturm an die Spandauer Altstadt anschließt, als ältestes Spandauer Siedlungsgebiet. Bis zum Bau dieser Straße waren die Altstadt Spandau und der Kolk ein zusammenhängendes Gebiet, getrennt durch einen Wasserarm. Der Begriff setzte sich gegen den eigentlich zutreffenderen "Behnitz" (auch "Bähnitz") im Volksmund durch, bezeichnete aber eigentlich nur eine Straße auf der ehemaligen Insel.
Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Spandau mit einer Stadtmauer umgeben, in die der Kolk eingebunden war.
Mit mehreren Gaststätten, zum Teil winzigen malerischen Straßen und der Katholischen Kirche St. Marien am Behnitz lädt der Kolk Besucher ein, die von hier aus alljährlich zum Havelfest anlässlich der "Tage der offenen Tür" die angrenzende Schleuse Spandau besuchen können.