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Ortsteil Staaken

Ortsteil Staaken - Spandau
Im Nordosten grenzt Staaken an das Falkenhagener Feld, im Osten an den Kern Spandaus (Ortsteile Spandau bzw. Wilhelmstadt). Im Westen und Süden bildet Staaken die Berliner Stadtgrenze zum Land Brandenburg.
Während der historische Teil Staakens um das alte Dorf und der Norden überwiegend durch Einfamilienhaussiedlungen und die Gartenstadt Staaken geprägt sind, besteht der südöstliche Teil und Neu-Staaken vorwiegend aus Großsiedlungen, die ab Ende der 1950er- bis in die 1970er-Jahre in mehreren Bauetappen entstanden.
Der Staakener Ortsteil Albrechtshof befindet sich im westlichen Teil Staakens. Er zeichnet sich vor allem durch die Bebauung mit Einfamilienhäusern aus, die ihm einen ländlichen Charakter verleihen. Ein Teil von Albrechtshof liegt auch noch in Brandenburg bei Seegefeld.
Am 27. Juni 1913 wurde die Gartenstadt Staaken eG gegründet, die auf 350.000 m² Ackerland zweistöckige Wohnhäuser für Spandauer Arbeiter errichten wollte. Dabei war es Ziel, dass jede Mietpartei auch über einem an das Wohnhaus angrenzenden Garten verfügen sollte. Baubeginn war im Mai 1914, das Richtfest fand am 19. Juni 1914 statt, die ersten Wohnungen waren dann bereits am 1. Dezember 1914 bezugsfertig. Bei Materialien und Formen der Häuser orientierte sich der Architekt Schmitthenner an holländischen Vorbildern. Die Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Die Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Staaken eG konnte das Gelände käuflich erwerben, bevor der Pachtvertrag endete.
Das durch Ein- und Zweifamilienhäuser geprägte Siedlungsgebiet Staakens liegt südwestlich des alten Spandauer Forts Hahneberg. Zu Mauerzeiten war das Siedlungsgebiet größtenteils absolutes Sperrgebiet wegen der Mauernähe. Nach Wiedervereinigung und verwaltungtechnischer Rückgliederung West-Staakens nach Berlin setzte in den 1990er-Jahren auf den großteils unbebauten Grundstücken rege Bautätigkeit ein, die in wenigen Jahren offenen Siedlungscharakter entstehen ließ. Nördlich der Heerstraße sind Ende der 1990er-Jahre moderne Wohnparksiedlungen entstanden.